hermA
hermA
Foto: UHH/Denstorf
15. Mai 2018
Am Donnerstag, dem 31. Mai, wird Cristina Vertan (Leiterin der Forschungsgruppe „Computerphilologie“, Fachbereich Informatik, Universität Hamburg) einen Vortag über „Digitale Methoden zur Analyse von Zuverlässigkeit, Konsistenz und Vagheit in historischen Texten“ halten. Zusammenfassung:
Im Projekt HerCoRe (finanziert von der Volkswagen-Stiftung) wird zum ersten Mal versucht, bei der Annotation von unscharfen Äußerungen verschiedene Ebenen der Vagheit zu annotieren und sie für die hermeneutische Interpretation durch den Geisteswissenschaftler transparent zu halten, da die Methoden der DH keine hermeneutische Potenz haben.
Das ausgewählte Korpus besteht aus zwei Hauptwerken Dimitrie Cantemirs, eines Universalgelehrten des 17. Jahrhunderts und Mitglied der „Kurfürstlich-Brandenburgischen Societät der Wissenschaften“.
Durch gezielte Annotation von Vagheit und entsprechende Auswertung wird versucht, drei geisteswissenschaftliche Fragestellungen im Bezug auf die Cantemir-Forschung zu lösen:
Edmund-Siemers-Allee 1, ESA West, Raum 223
Donnerstag, 31.05.2018, 12–14 Uhr (c.t.)